GhettoWorkout, mein erstes Training

GhettoWorkout, mein erstes Training

Am Donnerstag, den 15.02.2018, hatte ich mein erstes Training, 19:00 Uhr ging es los und ich fand schnell heraus warum ich dicke Socken mitbringen sollte. Der Boden war trotz Gummimatten kalt, aber wir sind ja nicht aus Zucker. Das wir nicht aus Zucker sind, sollte sich spätestens beim Aufwärmen ändern. Es war von Anfang an sehr freundlich und Strukturiert, 13 Mitstreiter waren vor Ort (darunter eine Dame, mehr zu ihr später).

Ich hatte keine Ahnung vom Trainingsinhalt, es wurde auch nicht gequatscht oder ähnliches, der Trainer stellte sich mit seiner Vorbereitung auf die Anzahl der Personen ein, baute Stationen auf, zeigte wie alles umgesetzt werden muss und zack ging es nach dem Aufwärmen los (Ja ich war nach dem Aufwärmen schon echt im Eimer!).

Meine erste Übung

Meine erste Übung

Phase 2: nach dem Aufwärmen bestand aus einem Circletraining mit 13 Stationen á 60 Sekunden, sehr auf den Oberkörper fixiert, natürlich jede Station nochmal nach dem wir fertig waren. Phase 3 war eine Zwischenübung damit wir nicht kalt werden (Kalt war mir definitiv nicht). Weiter ging es mit Phase 4, dem erneuten Circletraining mit 13 Stationen á 60 Sekunden, natürlich 2 Runden.

Endlich gab es eine Phase 5 (der Ruhe), an der Wand sitzen mit anschließendem Strecksprung, circa 6 Minuten lang.

In Phase 6 hatte man Übungen mit einem Trainingspartner auf 6 Stationen á 60 Sekunden vor sich, abwechseln oder gemeinsam, auch diese 6 Stationen wiederholten sich ein zweites Mal, Bauch und Beine standen im Fokus. Hier bekommt man schnell mit, dass man dranbleiben muss, damit der Partner trainieren kann. Gegenseitig unterstützen und anfeuern ist sehr wichtig, nicht aufgeben.

Bemerkenswert war die Lautstarke Unterstützung, das anfeuern und gemeinsame herunterzählen der “Zeit”. Im Hintergrund lief eine Musik der Motivation (übrigens bei Spotify als Playlist zu finden).

Am Ende startete die letzte Phase 7, Abwärmen durch Liegestütze der besonderen Art, strecken und dehnen im Sinne von auf dem Boden ausgebreitet liegen und sich nach oben drücken. On top gab es nochmal eine Phase 8 = 100 Liegestütze!

Die Zeit ist so schnell vorbeigewesen, auch wenn ich nicht jede Übung durchziehen konnte, man musste einfach nur dennoch irgendwas machen, nicht nichts machen.

Vor Ort waren sehr interessante Menschen, viele hat man schon irgendwo gesehen und alles war in den circa 3 Stunden eine Gemeinschaft. Die Stärke der Gemeinschaft habe ich vorher schon mitbekommen, als mir angeboten wurde mir bei einem Möbeltransport zu helfen.

Die eine Dame, anfangs angeteasert, hatte jede Übung absolviert, stehts ein Lächeln auf den Lippen und im “Abwärmen” über 100 Liegestütze geschafft. Respekt dafür!

Ich bin nicht deprimiert, dass ich einiges nicht geschafft habe, viel mehr fühle ich mich motiviert das alles verbessern zu wollen, sogar bewusst einige Dinge der Ernährung zu ändern um schneller an das gewünschte Ziel zu gelangen. Ein neuer Trainingstag stand bereits bei mir Kalender, Sonntag (3 Tage nach dem 1. Training).

Danke für Möglichkeit Dabeisein zu dürfen, die interessanten Gespräche nach dem Training und den Einblick der Angebote in Form von vielen Trainingszeiten.

Weitere Informationen zum GhettoWorkout:
Internetseite: ghettoworkout.de
Facebook: facebook.com/GhettoWorkoutGermany
Spotify: gefundene Playlist